Ausstellungen
150 Jahre Alexej von Jawlensky



Rendez-vous des Amis:
Arp, Taeuber-Arp, Jawlensky

Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck
09.02.—01.06.2014
www.arpmuseum.org

Horizont Jawlensky
Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner
künstlerischen Begegnungen 1900—1914
Museum Wiesbaden, 14.02.—01.06.2014
Kunsthalle Emden, 21.06.—19.10.2014
www.museum-wiesbaden.de
www.kunsthalle-emden.de

Blaues Haus und Gelber Klang
Wassily Kandinsky und Alexej Jawlensky in Murnau
Schlossmuseum Murnau, 24.07.—02.11.2014
www.schlossmuseum-murnau.de

Weitere Informationen

     
 

«DENTRO Jawlensky»
Teatrodanza Tiziana Arnaboldi

Weitere Informationen

     


Jetzt
bestellen
  Herausgegeben vom Zentrum Paul Klee, Bern
und von Stefan Frey:

«In inniger Freundschaft»

Alexej Jawlensky
Paul und Lily Klee
Marianne Werefkin

DER BRIEFWECHSEL



Herausgegeben von:
zip (Zurich InterPlublishers)

Gebundene Ausgabe
Preis: CHF 49.– / Euro 40.– (+ Porto)
     
Kriminalistik trans

Floria Segieth-Wuelfert, Stefan Zumbühl,
Sebastian Dobrusskin:
Möglichkeiten und Grenzen der Beurteilung gefälschter Kunst –
ein Situationsbericht (nicht nur)
aus der Schweiz.


In:
Kriminalistik

Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft
und Praxis.
1/2013, S. 55-62.

Zu beziehen über:
aboservice@hjr-verlag.de oder kriminalistik@gmx.ch

 

 

 

 

Reihe «Bild und Wissenschaft»:
Forschungsbeiträge zu Leben und Werk
Alexej von Jawlenskys.
Band 3


Herausgegeben von:
Alexej von Jawlensky-Archiv AG, Locarno

Autoren: Michele Gilardi, Angelica Jawlensky
Bianconi, Gottlieb Leinz, Tayfun Belgin, Andrea Fink-Belgin, Lucius Grisebach, Nathalie Bäschlin, Bruno Glaus, Werner Stauffacher, Peter Studer, Anna Blume Huttenlauch, Laima Lauckaité-Surgailiené, Karina Jagudina, Irina Devjat’jarova, Stefan Zumbühl, Floria Segieth-Wuelfert, Stefan Wuelfert, Markus Gross

Mit folgenden Beiträgen:
Michele Gilardi: Vorwort
Angelica Jawlensky Bianconi:
Fortschreibung, Addenda und Corrigenda
des Catalogue Raisonné Alexej von Jawlensky
Gottlieb Leinz:
Jawlensky und Blake: eine Entdeckung
– Tayfun Belgin, Andrea Fink-Belgin:
Serie: Jawlenskys Modelle /
Zur Person: Marianne von Werefkin
– Lucius Grisebach: Vorderseite – Rückseite
Ein Problem der Werkintegrität bei
Ernst Ludwig Kirchner
Angelica Jawlensky Bianconi: Zur Spaltung
der Kartonbildträger Alexej von Jawlenskys
Nathalie Bäschlin: Alexej Jawlenskys
Grüner Reiter – ein Kommentar aus
restaurierungsethischer Sicht.
– Bruno Glaus:
Die Spaltung von Werken und
die Veränderung im Kontext
Werner Stauffacher: Digitales Herauslösen
und Aufteilen – erlaubt oder illegal?
Peter Studer: Mehr Spielraum für berühmte
Sammlungen? Eine juristische Erkundung am
Beispiel Winterthur: Oskar Reinhart, die
Sammlung «Am Römerholz» und das
«Museum am Stadtgarten» im 21. Jahrhundert
Anna Blume Huttenlauch: Transformation
durch Aneignung als Herausforderung
des Urheberrechts. Neue Tendenzen in
der amerikanischen Rechtsprechung zur
Appropriation Art
Laime Lauckaité-Surgailiené: Neu entdeckte
Korrespondenz von Alexej von Jawlensky
Karina Jagudina: Marianne von Werefkin –
Schriften und Briefe 1889–1918.
Eine Auswahl und Auswertung im kunst-
technologischen Kontext
Irina Devjat’jarova: Alexej von Jawlensky
auf Ausstellungen in Russland 1905–1915.
Materialien aus Katalogen, Zeitschriften,
Briefwechseln und Memoiren
Stefan Zumbühl, Floria Segieth-Wuelfert,
Stefan Wuelfert: Die Spitze des Eisbergs …
Kunsttechnologie und Fälschungsproblematik
Stefan Zumbühl, Markus Gross:
Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky –
Eine Künstlerfreundschaft aus material-
technologischer Sicht. Betrachtungen zum
Jahr 1910

Ausgabe: Gebundene Ausgabe – Seitenzahl: 268
Erscheinungsdatum: 2009
ISBN 88-89067-02-0
Preis: CHF 78.– + Porto, Euro 50,50 + Porto

Jetzt
bestellen

Bestellungen






Artikel in der ZKK
Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung
21. Jahrgang 2007, Heft 2.

Floria Segieth-Wuelfert, Stefan Wuelfert und Stefan Zumbühl, Der Teufel steckt im Detail.
Der Beitrag der Kunsttechnologie bei der Weiterführung des Catalogue Raisonné Alexej von Jawlensky, Seite 330 bis 335.


Zusammenfassung
Provenienzabklärungen, stilistische Beurteilungen und die Untersuchung der Maltechnik spielen bei der Authentifizierung von Gemälden eine gleich wichtige Rolle. In diesem Sinne hat die Alexej von Jawlensky-Archiv S.A. seit 2002 einen unabhängigen pluridisziplinär zusammengesetzten Wissenschaftlichen Beirat zur Seite. Im genannten Zusammenhang werden die Resultate von Bindemittel- und Pigmentanalysen oft überschätzt. Naturwissenschaftliche Analysen müssen im Kontext mit umfangreichen Vergleichsstudien gesehen werden und haben Nebenbestandteile wie Additive und Verschnittmaterialien zu berücksichtigen.

Dazu stehen dem Wissenschaftlichen Beirat derzeit mehrere Hundert Analysenergebnisse zum Vergleich zur Verfügung. Interdisziplinäre Untersuchungen inklusive der sorgfältigen Untersuchung so genannter Referenzwerke gesicherter Provenienz  haben eine Schlüsselrolle gespielt bei der Beurteilung von Gemälden, die von anderen Alexej von Jawlensky zugeschrieben wurden. Beispielsweise haben Laboranalysen an Referenzwerken ergeben, dass seine Malmaterialien drei unterschiedliche Typen von Cadmiumpigmenten beinhalten, die klar spezifischen Werkphasen des Künstlers zugeordnet werden können. Im Gegensatz dazu enthalten eine Reihe von Gemälden ähnlicher Provenienz identische Malmaterialien und zwar Gemälde, die in einen Zeitraum von 30 Jahren zu datieren wären (1904-1933). Es liegt also nahe, dass diese über einen viel kürzeren Zeitraum entstanden sind. Nicht nur aus diesem Grund konnten sie nicht in den Catalogue Raisonné aufgenommen werden.


Abstract
Research into provenience, stylistic properties and the examination of painting technique play an equally important rule in the authentication of paintings. For this reason an independent interdisciplinary Scientific Advisory Committee supports the Jawlensky Archive S.A. Locarno since 2002. Within the framework of authentication studies, the results of paint binder and pigment analysis are frequently overestimated. Such results have to be seen in the context of extensive comparative examinations and analysis has to include minor species like by-products, paint additives and blending materials. Actually several hundred results of detailed scientific analysis are at the experts’ disposal. Interdisciplinary studies, including the thorough examination of so called reference works of proven provenience have played a key role in recent successes in the assessment of paintings attributed to Alexej von Jawlensky by others. For example, laboratory analysis of reference works revealed Jawlenskys paint materials to include three different types of cadmium pigments which can be clearly attributed to specific periods of the painter's oeuvre. In contrast, paintings of similar provenience attributed to the same artist by others have been shown to contain absolutely identical painting materials in works to be dated into a period of 30 years (1904-1933). These pictures must have been produced with the same painting materials over a short period of time. For this and other reasons they are not included into the catalogue raisonné Alexej von Jawlensky.


Anschrift des Verlages:
Wernersche Verlagsgesellschaft mbH
Liebfrauenring 17 – 19
D–67547 Worms am Rhein
Telefon +49 (0)6241-43574
Fax +49 (0)6241-45564
e-mail:
wernerworms@gmx.de
www.wernersche.com